Nach unserem letzten Seminar, das wir in Areena verbracht haben (das wunderschöne Resort, wo wir schon einmal im Urlaub waren), haben Katha und ich den Druck gespürt, dass sich unser Freiwilligendienst so langsam dem Ende zuneigt und wollten endlich einen unserer vielen Pläne in die Tat umsetzen. Wir hatten die letzten Wochen die Kinder der 2.-5. Klasse beauftragt, ein leeres Glas von zu Hause mitzubringen und so manche haben das tatsächlich auch gemacht (aber wie gesagt, es hat Wochen gedauert). Die letzten Tage haben wir dann mit einer Klasse nach der anderen die Gläser mit transparentem Papier zu Windlichtern umfunktioniert - eine schöne Abwechslung, ein nettes Andenken und bei den häufigen Stromausfällen in Südafrika auch wirklich nützlich.
Mit "weltwärts" nach Südafrika
Mittwoch, 1. Juli 2015
Windlichter
Nach unserem letzten Seminar, das wir in Areena verbracht haben (das wunderschöne Resort, wo wir schon einmal im Urlaub waren), haben Katha und ich den Druck gespürt, dass sich unser Freiwilligendienst so langsam dem Ende zuneigt und wollten endlich einen unserer vielen Pläne in die Tat umsetzen. Wir hatten die letzten Wochen die Kinder der 2.-5. Klasse beauftragt, ein leeres Glas von zu Hause mitzubringen und so manche haben das tatsächlich auch gemacht (aber wie gesagt, es hat Wochen gedauert). Die letzten Tage haben wir dann mit einer Klasse nach der anderen die Gläser mit transparentem Papier zu Windlichtern umfunktioniert - eine schöne Abwechslung, ein nettes Andenken und bei den häufigen Stromausfällen in Südafrika auch wirklich nützlich.
Handball Tournament Port Elizabeth
Steffen und ich waren die ernannten Coaches für dieses Projekt. Im Vornherein gab es allerdings eine Menge zu organisieren. Wir hatten als WG die Idee alle Schule gleichermaßen in das Handballteam zu involvieren. Deshalb organisierten Steffen und ich ein Handball "Tryout", wo wir aus erstaunlichen 40 freiwilligen Kindern 8 aussuchen mussten. Es war unfassbar schwierig, weil natürlich jedes Kind einmal die größte Stadt des Eastern Capes sehen wollte. Die meisten von ihnen waren noch nie soweit von Zuhause entfernt. Beim Auswählen haben wir wert auf Sportlichkeit, soziale Kompetenz und Teamfähigkeit gelegt.
Als wir dann die 8 Auserwählten hatten konnte es so richtig losgehen. 4 Kinder von der Berlin Primary School (meine Schule), 4 Kinder von der Nkosinathi Primary School und 2 von der Nobutho Combined School.
| Wurftraining |
| Jeder durfte sein eigenes T-Shirt gestalten. |
Die Zeit in PE verging selbst für Steffen und mich wie im Flug. Es war echt schön mit den Kindern auch mal so viel Zeit Privat zu verbringen und mal auf der Seite des Lehrers auf einer Klassenfahrt zu sein ;) Am Sonntag haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht. Das Bild im Bus, den Steffen und ich für die 3 Tage gemietet haben, hatte sich so stark geändert. Es wurden viele neue Freundschaften geschlossen und andere Freundschaften, die durch dieses Wochenende noch viel intensiver wurden.
Andauernd haben wir bitten gehört ob wir nicht doch in PE bleiben könnten.Wir als "Trainerteam" haben Berlin Dynamite aber noch nicht aufgegeben. Uns hat die Gruppe und der Ausflug riesen Spaß gemacht, sodass wir ein Spiel gegen die schon einmal besiegte AW Barnes Schule aus East London planen. =)
-Siya 'Tshisa-
| Explosive like .... |
Donnerstag, 5. März 2015
Ausflug des Jahres
Am Samstag war es soweit, der große Ausflug stand an. Voller Vorfreude machten Steffen und ich uns schon früh am Morgen auf den Weg zum Supermarkt, um Lunchpakete für den Tag zusammenzustellen.
Schon eine halbe Stunde vor Abfahrt, gingen die ersten Anrufe von aufgeregten Kindern ein, die bloß nicht vergessen werden wollten. Da wir keinerlei Informationen zum Ausflugsziel preisgaben, war die Stimmung im Auto umso gespannter. Mit sieben Kindern von der Nkosinathi Primary School (meiner Schule) und zwei Kindern von der Berlin Primary School (Steffens Schule) fuhren wir dann letzendlich nach East London.
Erster Höhepunkt des Tages war der Lion Park. Dies ist ein kleines Game Reserve, das Löwen, Tiger, Alpakas, Geparden und Schildkröten beherbergt. Nach einer ausgiebigen Runde durch den Park und über den riesigen Spielplatz, eröffneten wir den Kindern, dass wir nun zu den Löwen in den Käfig steigen würden. Erleichterung machte sich breit als zwei kleine Löwenbabys im Käfig auftauchten. Mutig stiegen alle ins Gehege, streichelten die kleinen Löwen und ließen sich ein paar mal fotografieren. Zurück beim Auto wurden eifrig die ersten Erfahrungen ausgetauscht und das Buffet eröffnet. Spontan wurde die Anlage des Autos zum DJ Pult umfunktioniert und um das Auto herum ausgelassen getanzt.
Mit vollen Mägen fuhren wir zur nächsten Attraktion. Einige der Kinder rechneten schon mit der Heimfahrt, umso größer war die Überraschung als wir vor dem Extreme Valley hielten. Als die Angestellten uns allen erklärten, was Lasertag eigentlich ist und was man beachten muss, bekamen die Kinder das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass Steffen und ich klare Niederlagen einstecken mussten.
Eine bessere Figur gaben wir beim Minigolf ab. Wir stellten fest, dass dies zu großen Teilen unseren Vätern zu verdanken ist, die immer wieder Konzentration bei den Minigolfpartien unserer Kindheit einforderten. :-D Als wir Schläger und Bälle wieder abgeben wollten, wurde uns zu unserem Erstaunen eine Milchshakerunde und serviert, die uns einer der Gäste des Extreme Valley spendiert hatte.
Da unsere Mägen schon wieder anfingen zu knurren, war der nächste Halt das Restaurant zur goldenen Möwe. :-D Da es den ganzen Tag schon sehr warm war, wollten wir den Kindern noch eine kleine Abkühlung ermöglichen und hielten spontan beim Bonza Bay Beach. Natürlich waren unsere Versuche die Kinder davon abzuhalten sich komplett nass zu machen zwecklos. Schon nach einigen Sekunden lagen die ersten Kinder im Wasser und auch wir blieben nicht lange verschont.
Klitschnass ging es zurück ins Auto. Zufrieden schauten Steffen und ich in neun völlig erschöpfte Gesichter. Einige der Augen fielen dann auf der Heimfahrt endgültig zu. Mit Sicherheit werden auch wir diesen Tag so schnell nicht wieder vergessen und schon jetzt ist er für uns eines der Highlights des Jahres.
Schon eine halbe Stunde vor Abfahrt, gingen die ersten Anrufe von aufgeregten Kindern ein, die bloß nicht vergessen werden wollten. Da wir keinerlei Informationen zum Ausflugsziel preisgaben, war die Stimmung im Auto umso gespannter. Mit sieben Kindern von der Nkosinathi Primary School (meiner Schule) und zwei Kindern von der Berlin Primary School (Steffens Schule) fuhren wir dann letzendlich nach East London.
Erster Höhepunkt des Tages war der Lion Park. Dies ist ein kleines Game Reserve, das Löwen, Tiger, Alpakas, Geparden und Schildkröten beherbergt. Nach einer ausgiebigen Runde durch den Park und über den riesigen Spielplatz, eröffneten wir den Kindern, dass wir nun zu den Löwen in den Käfig steigen würden. Erleichterung machte sich breit als zwei kleine Löwenbabys im Käfig auftauchten. Mutig stiegen alle ins Gehege, streichelten die kleinen Löwen und ließen sich ein paar mal fotografieren. Zurück beim Auto wurden eifrig die ersten Erfahrungen ausgetauscht und das Buffet eröffnet. Spontan wurde die Anlage des Autos zum DJ Pult umfunktioniert und um das Auto herum ausgelassen getanzt.
Eine bessere Figur gaben wir beim Minigolf ab. Wir stellten fest, dass dies zu großen Teilen unseren Vätern zu verdanken ist, die immer wieder Konzentration bei den Minigolfpartien unserer Kindheit einforderten. :-D Als wir Schläger und Bälle wieder abgeben wollten, wurde uns zu unserem Erstaunen eine Milchshakerunde und serviert, die uns einer der Gäste des Extreme Valley spendiert hatte.
Da unsere Mägen schon wieder anfingen zu knurren, war der nächste Halt das Restaurant zur goldenen Möwe. :-D Da es den ganzen Tag schon sehr warm war, wollten wir den Kindern noch eine kleine Abkühlung ermöglichen und hielten spontan beim Bonza Bay Beach. Natürlich waren unsere Versuche die Kinder davon abzuhalten sich komplett nass zu machen zwecklos. Schon nach einigen Sekunden lagen die ersten Kinder im Wasser und auch wir blieben nicht lange verschont.
Klitschnass ging es zurück ins Auto. Zufrieden schauten Steffen und ich in neun völlig erschöpfte Gesichter. Einige der Augen fielen dann auf der Heimfahrt endgültig zu. Mit Sicherheit werden auch wir diesen Tag so schnell nicht wieder vergessen und schon jetzt ist er für uns eines der Highlights des Jahres.
Dienstag, 24. Februar 2015
Wasserspaß
In den letzten Wochen konnte man sich über das Wetter in Berlin wirklich nicht beklagen. An manchen Tagen war es sogar so heiß, dass ein normaler Sportunterricht nicht möglich war.
Für die sechste Klasse haben wir aus unseren Trinkflaschen Wasserpistolen gebastelt und alle möglichen Gefäße gesammelt. Als sich alle Kinder im Kreis versammelt hatten, sollten sie mit Dehnübungen beginnen. In der Zwischenzeit griffen Katharina und ich zu unseren Wasserpistolen und machten alle nass. Das ganze endete in einer riesigen Wassserschlacht, die wir beide deutlich verloren.
Das danach anstehende Volleyballtraining haben wir spontan zu uns nach Hause verlegt, um mit dem Team und den Nachbarskindern unsere berühmt- berüchtigte Wasserrutsche zu genießen.
Einige Sportstunden haben wir auch mit Hilfe von Wasserbomben gestaltet. Wurf- und Fangspiele bekommen einen ganz anderen Reiz und die Kinder freuen sich sowieso über jegliche Art der Abkühlung.
Für die sechste Klasse haben wir aus unseren Trinkflaschen Wasserpistolen gebastelt und alle möglichen Gefäße gesammelt. Als sich alle Kinder im Kreis versammelt hatten, sollten sie mit Dehnübungen beginnen. In der Zwischenzeit griffen Katharina und ich zu unseren Wasserpistolen und machten alle nass. Das ganze endete in einer riesigen Wassserschlacht, die wir beide deutlich verloren.
Einige Sportstunden haben wir auch mit Hilfe von Wasserbomben gestaltet. Wurf- und Fangspiele bekommen einen ganz anderen Reiz und die Kinder freuen sich sowieso über jegliche Art der Abkühlung.
Frohes Neues!
Besser spät als nie!
Auf unserem zweiten Roadtrip durch Südafrika wurden weitere unvergessliche Momente gesammelt. 24 Tage waren wir unterwegs und sind die berühmte Garden Route hoch- und heruntergefahren.
Montag, 24. November 2014
Auswärtssieg!
Am Wochenende waren Lasse und ich einer völlig neuen Situation ausgesetzt. Unsere Mannschaft hatte sich selbst ein Fußballspiel im Nachbarort organisiert und die Jungs wollten ihre Coaches natürlich dabei haben. Problem war bloß, dass unser Auto nun schon ein paar Wochen in der Reperatur ist und der Ort etwa 10 Kilometer entfernt liegt. So haben wir den Plan geschmiedet eine kleine Wanderung nach Ilitha zu unternehmen. Unsere Jungs holten uns am Samstagmorgen ab und mit der ganzen Truppe ging es dann mit etwas Proviant los.

Als wir unser erstes Spiel klar mit 5:1 gewannen, fand sich noch ein zweites Team auf dem Platz ein und wollte sich mit uns messen. Da wir alle noch nicht so richtig genug hatten, spielten wir also noch ein zweites Spiel. Auch dieses Spiel gewannen wir mit 3:2. Mittlerweile hatte sich noch ein drittes Team bereitgemacht, doch weil die Kräfte bei uns wie bei den Spielern nachließen, traten wir unserern Heimweg an. Als wir endlich wieder das Stadtschild Berlins erblickten waren alle sehr erschöpft und zufrieden.
Als wir unser erstes Spiel klar mit 5:1 gewannen, fand sich noch ein zweites Team auf dem Platz ein und wollte sich mit uns messen. Da wir alle noch nicht so richtig genug hatten, spielten wir also noch ein zweites Spiel. Auch dieses Spiel gewannen wir mit 3:2. Mittlerweile hatte sich noch ein drittes Team bereitgemacht, doch weil die Kräfte bei uns wie bei den Spielern nachließen, traten wir unserern Heimweg an. Als wir endlich wieder das Stadtschild Berlins erblickten waren alle sehr erschöpft und zufrieden.
Halloween
Da Halloween hier in Südafrika nicht so wirklich gefeiert wird, haben wir uns ein paar der Kinder eingeladen und Kürbisse geschnitzt. Nachdem die sehr schönen Modelle fertiggestellt waren, gab es noch eine kleine Hausparty, bei der zu afrikanischer Tanzmusik das Tanzbein geschwungen wurde und unsere Wohnung ordentlich auf den Kopf gestellt wurde.
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